Donnerstag, 24. Februar 2011

Islandhoppers.

Now in: Krung Thep (THA)
Coming from: Koh Lipe (THA)
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Fuer einmal lassen wir die Bilder sprechen und erzaehlen euch schon bald liebend gerne persoenlich davon!

























Sonntag, 20. Februar 2011

Sukothai, Kanchanaburi und Bangkok

Now in: Koh Lipe

Comming from: Ao Nang

Next: Bangkok

Waehrend Meo den Grossstadtjungle von Bangkok und den Khao Yai National Park erforschte ging ich wie in meinen Kindheits Traumen, als ich noch Archiologin werden wollte, im Historischen Park von Sukothai ( Sukothai ist eine alte Koenigstadt die um 1300 ihre Hochbluehte hatte ) auf Enddeckungsreise. Fuer diesen zweck mietete ich mir ein Fahrrad und kurvte um die alten Tempel. Wobei ich vor lauter staunen oft vergass das ich auf der linken seite der Fahrbahn fahren sollte. Gott sei dank hatte es nicht so viel Verkehr und ich ueberlebte, sodass es am naechsten Tag nach Bankok weiter ging. Schon am naechsten Tag ging es mit dem Historischen Zug nach Kanchanaburi meinem eigentliches Ziel. Kanchanaburi ist vorallem wegen seiner tragischen Geschichte im 2. Weltkrieg bekannnt als die Japaner eine Eisenbahnstrecke "Death Railway" zwischen Thailand und Burma erbauten, wobei tausende Arbeiter wegen der schlechten Zustaenden starben. Die Bruecke ueber den Fluss Khwae Yai ist ein denkmal und sogleich der Schauplatz des gleichnamigen Filmes. Auf der holpprigen Zugstrecke nach Kanchanaburi lernte ich zwei nette Amerikaner kennen mit dennen ich die naechsten Tage verbracht. Wir besichtigten die Bruecke und besuchten den etwas weiter etfernten 12 stufige Wasserfall der eindeudig mein Highlight war. Wir erklommen 7 von den 12 Stufen und kuehlten uns immer mal wieder in einem der schoenen, blauen Pools ab. Dann ging es zurueck in die Hauptsstadt und dann endlich in den Sueden.















Freitag, 18. Februar 2011

Zurueck zu meinen Wurzeln.

Now on: Koh Lipe (THA)
Coming from: Ao Nang (THA)
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Mit einem Abstecher in den Khao Yai Nationalpark (obacht, wilde Tiere!) und der gefallenen Hauptstadt Siams Ayuthaya, bin ich in der Holzklasse (1 1/2h Fahrzeit fuer 40 Rp.!) im Regional-Zug in Bangkok eingefahren. Die Thais nennen ihre Hauptstadt in der Kurzversion Krung Thep - die Stadt der Engel. Himmlische Zustaende? Eher nicht. Chaotisch triffts eher, aber genau das macht der Charme der Stadt aus. Eie knalligbunter Mix zwischen Tradition und Moderne. Bangkok boomt, Bangkok glitzert, Bangkok duftet, Bangkok leidet. Eine Stadt wo hinter alten Tempel und Palaeste hypermoderne Shoppingmalls entstehen. Wo die aermsten unter der Armen einen Meter neben Zuggleisen ihre Zelter aufgeschlagen haben, waehrend in einer nicht weit entfernten Bar einen Black Label Whiskey nach dem Anderen bestellt wird. Eine Stadt, in deren vollgestopften Strassen sich tagaus-tagein die pinken Taxis, Tuk-Tuks und Busse gegenseitig fast abschiessen, wo man sich locker in einen der tausend Maerkte verlaufen kann, eine Stadt, die mit ihrem Laerm, Neonlichtern und Leuchtreklamen einem fast die Sinne raubt und die Stadt, in der ich geboren bin.

Nach knapp 23 Jahren nun also die Rueckkehr. Mit einem etwas nervoesen Gefuehl im Bauch bin ich zum Heim zuerueck, dass ich damals als 2 1/2 jaehrige verlassen habe. Aber die Anspannung verflog gleich nach den ersten Minuten. Die Leute haben mich mit offenen Armen empfangen und hiessen mich herzlich willkommen im Haus, in dem ich die paar Tage uebernachtet habe. Noch immer arbeiten da eine handvoll Leute, die mich als Knirps betreut haben und mich nach so vielen Jahren wieder erkannt haben! Mrs. Saovanee hat mich dann auch gleich unter ihre Fittiche genommen und mit mir Sightseeing gemacht und wenn ich den Mund nicht aufgemacht hab, gab's fuer mich auch den Thai-Bonus- heisst weniger bezahlen fuer Essen, Verkehrsmittel und Eintritten fuer Touri-Attraktionen. Super! Im Heim werden um die zwoelf Kinder im Alter von Tag 1 bis ca. zwei Jahre betreut bis sie in die Haende ihrer Adoptiveltern uebergeben werden. Etwa acht Betreuerinnen wechseln die Tag- und Nachtschicht untereinander ab und haben alle Haende voll zu tun- mal muss einem die Windeln gewechselt werden, mal hat sich eine(r) aus dem Bett geschliechen und immer wieder muss jemand getroestet oder noch lieber umarmt werden- letzteres war dann mein Job. Die paar Tage haben mich echt tief geruehrt und waren wunderschoen, voller Emotionen und haben mich etwas naeher zu meinen bis anhin unbekannten Wurzeln gebracht. Wer weiss, vielleicht werd' ich eines Tages sogar die Thai-Staatsbuergerschaft beantragen, die Option haette ich noch immer...

Fuer naehere Informationen und zur Foundation FFAC (Friends for all Children) klicke bitte hier: http://www.ffac-foundation.org/