Sonntag, 24. Oktober 2010

Palawoooah!

Now in: Cebu (PHI)
Coming from: Puerto Princesa (PHI)

Next: Ho Chi Minh City (VIE)


Nach ein paar turbulenten Momenten mit einem Blechschaden am Mietauto, Polizei-Empfangskomitee am Hafen von Cebu und deswegen verpassten Flug sind wir mit einem Tag Verspaetung doch noch in Palawan gelandet. Aber hey, wie die Filipinos zu sagen pflegen: Bahala na - es wird schon gut gehen! Eingequetscht wie Sardinen in der Buechse holperten wir im Van die 238km nach El Nido hoch in den Norden der Insel. Von diesem kleinen Kaff aus wollten wir ein paar Touren rund um das Bacuit-Archipel organisieren, aber Taifun Maggie machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Statt Sonnenschein schuettete es zwei Tage lang fette Tropfen vom Himmel und somit hiess es abwarten und Bier trinken! Als sich am dritten Tag endlich die Sonne zeigte, zoegerten wir nicht lange und fuhren mit dem Boot und Kayaks aufgeschnallt zur Miniloc Island, wo wir durch zwei wunderschoene Lagune paddelten und uns sogar auf das halboffene Meer wagten. Eine wackelige Ausfahrt, dafuer haben wir jetzt Popeye-Biceps!

Leider hat's auch mit unserem Plan, den laengsten (befahrbaren) unterirdischen Fluss zu besuchen nicht geklappt und somit troesteten wir uns mit einem Tag in der Honda Bay. Nicht weit von Puerto Princesa ist die Bucht eine Ansammlung von kleinen Inseln mit weissen Straenden, Korallenriffen und Philippinos mit knallorangen Schwimmwesten!

Heute verlassen wir leider schon die Philippinen, haetten es also locker auch noch ein paar Wochen mehr hier ausgehalten. Ein wunderschoenes Land welches so viel zu bieten hat und erstaunlicherweise noch ein Schatten auf der Touristenkarte ist. 7107 Inseln voller Kontraste zwischen bitteren Armut und Wolkenkratzern, alten Weissen und jungen Filipinas, Liebhaber von Shoppingmalls und Fastfood, und netten, zum Teil sehr neugierigen und gastfreundlichen Leuten mit Herz und einem Lachen.



















Abenteuer Philippines, Manila und Bohol

Now in: Cebu (PHI)
Coming from: Palawan (PHI)
Next: Ho Chi Minh (PHI)

Das Abenteuer gegann in Manila. Wir haben uns Manila in etwa so vorgestellt, es war jedoch trotzdem ein Schock fuer uns. Die vielen Gegensaetze, Arm und Reich, Luxus Hotels neben Slums, Strassenkinder vor Shoppings Malls, Reiche alte Maenner mit jungen huebschen Philippinas, der extreme Verkehr mit tausenden protzige Wagen mit total verdunkelten Scheiben und noch mehr Tricycle, total climatisierten Raeumen und dem schwarzen stinkenden Smog... Die direkte Konfrontation mit der Armut und diesen extremen Gegensaetzen hat uns viel zu denken gegeben. Trotzdem war es sehr interessant und wichtig die Hauptstadt der Philippinen zu sehen.

Cebu ist aehnlich wie Manila. So waren wir froh als Steph in Cebu ankam und wir das Boot weiter nach Bohol nehmen konnten. Wir konnte es fast nicht mehr warten endlich wieder am ruhigen Stand zu sein. Wir fanden ein super Hotel direkt am Alona Traumbeach in Panglao, wo wir einige Tage chillten, cocktail schluerften, badeten, die Sonne genossen, unsere Braeune auffrischten, verschiedene Insel besuchten, uns massieren liessen und unmengen von Seafood assen... Doch wir wollten mehr sehen. So mieteten wir uns ein Auto und machten uns auf um Bohol zu erforschen. Wir fuhren vorbei an Reisfeldern, an kleinen Doerfchen wo ueberall Reis zu trocknen ausgelegt war zu den Chocolates Hills. Wir schliefen in einem abgelegenen Jungle Hostel und schliefen zu Jungle Musik ein. Am naechsten Tag ging es weiter... endlich konnte wir die Tarsier sehen, ein Highlight auf der Reise durch Bohol. Tarsier sind Primaten, sie sind super "haerzig", sind so klein, dass sie in eine Hand passen, haben 150 mal groessere Augen im Verhaeltniss zum Koerper als der Mensch und koennen den Kopf fast um 360 Grad drehen. Dannach ging es weiter ueber schlechte Stassen zum Mag-Aso Wasserfall, der perfekt Ort um ein Bad zu nehmen. An diesem Tag druchquerten wir die ganze Insel. Total muede nach der langen holpprigen Fahrt, franden wir zumglueck and der Kueste das perfekte Hotel, wunderschoen mit privat Strand...

...Unser letzter Tag auf Bohol, wir fuhren der Kueste nach zurueck nach Panglao, schon fast dort angekommen machten wir eine kleinen Auffahrtsunfall. Das rechte Licht musste daran gauben. Oh Scheisse... musste das noch passieren! Dazu kam es zu einer Reihe von bloeden Missverstaendnissen. Wir meldeten dem Besitzer des Autos natuerlich den Schaden, als wir das Auto abgaben. Leider holten es zwei Angestellte ab, die uns aber versprachen, mit dem Besitzer ein paar Stunden spaeter wieder zu kommen, damit wir das Ganze regeln koennen. Wir warteten den ganzen Abend und versuchten ihn mehr mals anzurufen. Da wir am naechsten Tag einen fruehen Flug nach Palawan hatten, was der Besitzer des Autos wusste, machten wir uns trotzallem mit dem Boot auf den Weg nach Cebu. Was sich als schlecht Idee herausstellte... Wir wurden in Cebu von der Polizei empfangen. Dieser Idiot hat anstatt uns anzurufen (er hatte unsere Nummer) einfach die Polizei geschickt... Zum Glueck war der Polizist super nett. Wir verhandelten ueber Telephon. Da wir es eilig hatten und unseren Flug nicht verpassen wollten, gaben wir nach einiger Zeit nach und bezahlten ihm den Betrag der "ER" fuer angemessen hielt. Trotzallem verpassten wir unseren Flug.... Scheiss so ein Pech