Donnerstag, 30. Dezember 2010

Sues'dei Cambodia

Now on: Koh Chang (THA)
Coming from: Otres Beach (CAM)
Next: Bangkok (THA)

Gut drei Wochen haben gereicht, um Kambodscha in unser Herz zu schliessen. Die Khmers sind ein unglaublich freundliches und offenes Volk. Stets mit einer grossen Portion Gemuetlichkeit bewaeltigen sie ihren Alltag und verlieren dabei nie ihr Lachen. Eigentlich sehr erstaunlich und bewundernswert, denn das Leben in Kambodscha ist nach wie vor keine leichtes Spiel. In Battambang, der 2. groessten Stadt des Landes sind wir nach einem faulen Tag (es war drueckend heiss!) mit dem Tuk-Tuk die nahe Umgebung abgefahren. Highlight war die rumplige Fahrt auf dem "Bamboo Train", einer Konstruktion auf zwei Achsen und einer Bambuspalette oben drauf. Bei Gegenverkehr wird das Ganze neben dem Gleis auseinander genommen und danach wieder auf's Neue aufgebaut.

Frueher als geplant sind wir nach Siem Reap, wo wir uns im sehr gemuetlichen Orchideen Guesthouse einquartiert haben. Das kleine Staedtchen ist das Sprungbrett fuer Angkor Wat und deshalb im Zentrum voll fuer Touristen ausgerichtet: Pub Street, Souvenirmaerkte, Hotels, Massage Studios, und und und. Um dem Trouble fuer's Erste zu entkommen, haben wir Fahrrad gemieten und sind raus aus auf's Land entlang gruenen Reisfeldern und kleinen Doerfern. Nach langer Vorfreude war's dann an einem schoenen Dienstagabend endlich soweit und wir konnten am Flughafen unser Besuch aus der Schweiz empfangen. Yeah! Ganz viel Umarmungen, ein paar Freudetraenchen und viel, viel zu erzaehlen gab's natuerlich auch. Megamegaschoen (wart) seid ihr hier!

Nach Jetlag-Ueberwaeltigung folgte der Besuch bei der Tempelanlange von Angkor Wat. Mit dem Fahrrad sind wir von Tempel zu Tempel gefahren und waren von den vielen Eindruecken am Abend fast erschlagen. Besonders gefallen haben die "laechelnden Gesichter" von Bayon, die Ruinen von Preah Khan mit seinen schier endlosen Gaengen, die Reliefs von den Waenden in Angkor Wat und Ta Phrom, wo die Wurzeln der Baeume zum Teil ganze Gebaeude ueberwachsen. Wunderschoen waren auch am naechsten Tag die ausserhalb liegenden Ruinen von Banteay Srei und der Sonnenuntergang auf dem Huegel mit 360 Grad Aussicht.

Ein kurzer Stop-Over gab's in der Hauptstadt Phnom Penh. An der Uferpromenade gab's allerlei Optionen um etwas fuer die Fitness zu tun. Tanz-Aerobic fuer Jedermann- und frau, Fussball (Stroh- statt Lederball), oder eine Mischung aus Federball/Haeckisack, sieht super aus, ist aber nicht so einfach wie's aussieht. Unter die Haut ging der Besuch im Tuol-Sleng-Genozid Museum. Als Khmer Rouge Phnom Penh erobert hat, wurde das damalige Schulgebaeude zu einem Gefaengnis umfunktioniert. Da wurden zum Teil die ganze Familie und Intellektuelle zu Tode gefoltert und das mit aeusserst brutalen Methoden. Heute dient das Gebaeude der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen.

Um die Seele mal wieder baeumeln zu lassen, war der Otres Strand bei Sihanoukville ein perfekter Ort. Menschenleerer Strand, Bungalows mit Elektrizitaet von 18.00h bis 22.00h, unsere Freunde und BBQ gleich am Strand. Besser geht's fast nicht mehr...




















Donnerstag, 23. Dezember 2010

Leise rieselt der Sand...

Now at: Otres Beach (CAM)
Coming from: Phnom Penh (CAM)
Next: Koh Chang (THA)


Liebe Weihnachtsgruesse aus Kambodscha! Kein Fondue Chinoise, kein Schnee, kein Weihnachtsbaum- dafuer Strand, Palmen und frische Leckereien aus dem Meer. Vermissen euch ganz fest und freuen uns, euch bald wieder in die Arme schliessen zu koennen!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Eat. Read. Sleep.

Now in: Kratie (CAM)
Coming from: Don Det (LAO)
Next: Battambang (CAM)

Oder Happy Cake. Happy Shake. Happy Mashed Potato... Wie auch immer, nach dem hektischen Vietnam herrschte auf "happy/hippie"Don Det (eine von 4000 Mekong-Inseln im Sueden von Laos) der Frieden pur. Genau das Richtige fuer ein paar Tage nichtstun. In der Haengematte auf dem Balkon unserer zwei Franken Bungalows, machten wir denn auch nicht mehr als lesen und doesen. Wenn der Hunger weckte, ging's die zehn Minuten Fussmarsch nach "Downtown" Don Det, wo man zwischen laotischen Spezialitaeten oder western Food auswaehlen konnte. Immer eine Option: das Ganze mit einer Prise "Happy" versehen...

Zufaelligerweise war gerade in diesen Tagen das jaehrliche Bootsrennen Programm. In einem schmalen Ruderboot kaempften die Teams von den verschiedenen Inseln um Ruhm und Ehre. Wer genau das Rennen gewonnen hat, haben wir nicht rausgekriegt, auf jeden Fall haben alle wie die Sieger gegessen und getrunken. Wir haben uns natuerlich auch nicht zueruckgehalten und so wurde auf dem Rueckweg im Boot eine Flasche nach der Anderen (Lao Lao Whiskey fuer 1.50)/Flasche) rumgereicht. Ay, die Tage vergingen wie im Fluge und wir haben die Insel schweren Herzens wieder verlassen und sind aber nun gespannt, was Kambodscha so meint..













Hanoi, Halong und Sapa... der Norden Vietnam's

Now in: Kratie (CAM)
Coming from: Don Det (LAO)
Next: Battambang (VIE)


Es kommt mir vor, wie es schon Ewigkeiten her ist, als wir noch in Vietnam waren... dabei ist es erst eine Woche her, als wir in den Bus nach Lao stiegen.

Wir kamen herrgottsfrueh (5.00) mit dem Nachtbus in Hanoi an. Die Stimmung am Morgen ist sehr speziell und eine ganz andere wie am Tag. Die Stadt ist noch am aufwachen, es sind nur einige Motorraeder unterwegs, die paar Menschen die schon unterwegs sind, laufen gemaechlich durch die Strassen oder fruehstuecken in einer der vielen Suppen Staende oder trinken einer der guten vietnamesischen Cafes mit viel Kondesmilch. Der beruehmte See in mitten der Stadt liegt noch im Nebeldunst. Er ist ein beliebtes Ziel der Hanoier Bevoelkerung um Sport und Fitness zu betreiben. Sie stehen in Gruppen oder alleine und praktizieren ihr traditionelles schattenboxen. Aber auch am Tag hat uns die Stadt fasziniert, es ist hecktisch und es gibt immer etwas zum beobachten. Wir liefen durch die kleinen Gassen der Altstadt, wo in jeder Strasse nur etwas bestimmtes verkauft wird. Wir besichtigten den Tempel der Litaratur und betachteten das Ho Chi Minh Mausoleum und Museum von aussen da es leider geschlossen war.

"Wenn man die "Halong Bay" nicht gesehen hat, war man nicht in Vietnam" das plegen die Menschen in Vietnam zu sagen. Und es ist wahrhaftig etwas, dass man gesehen haben muss.
Mit unserem luxus Schiff, dass wir uns geleisted hatten, ging es langsam und gemaechlich in Richtung der 1969 Kalkfels Inseln. Wir machten es uns auf der Terasse gemuetlich und sahen wie die Inseln langsam im Dunst auftauchten. Es war eine wunderschoene Fahrt, an all den Inseln vorbei die alle gleich aber trotzdem verschieden aussahen, den Fischfarmen und den schwimmenden Doerfern... Wir ankerten in einer Bucht in der wir auch die Nacht verbrachten, besichtigten ein Hoehle und gingen kajaken. Danach erholden wir uns und genossen die Stimmung und ein kuehles Bier auf Deck und sahen wie die Nacht hereinbrach. Auch der zweite Tag war super. Wir besuchten den Cat Ba National Park mit dem Fahrrad und richteten es uns mit unseren Schiffskameraden auf unserem Privat Stand gemuetlich ein und genossen den Nachmittag und Abend. Wir vertieben uns die Zeit mit reden, Fussball spielen und kajaken. Nach dem super BBQ viel Bier und Wein schlief es sich noch besser. Leider mussten wir schon um 8 Uhr wieder aufs Boot steigen und es ging zurueck Richtung Hanoi.

Am selben Tag ging es mit dem Nachtzug nach Sapa. Das ist ganz im Norden von Vietnam, fast schon in China. Sapa ist ein kleines Dorf, beruehmt fuer seine super Aussicht, gruene Reisterassen und ihre farbig bekleidete Bergbevoelkerung die "Mong" und "Dao". Leider sahen wir von den Reisterassen und der Aussicht nicht all zu viel, da das Wetter neblig, kalt und nass war. Tagsueber besuchten wir den "Bac Ha" Sonntagsmarkt, das ist der Ort an dem sicht die Bevoelkerung aus der Umgebung trifft, einkauft, plaudert, tinkt und isst. Am zweiten Tag machten wir ein kleines Trekking mit "Lahn" unserer Fuehrerin durch die Taeler in der Umgebung. "Lahn" erzaehlte uns alles moegliche ueber den Alltag, Traditionen und die Bevoelkerung in den Doerfern. Es ging bergauf und ab, durch Doerfter, Reifelder und Schlam, vorbei an Kuehen, Huender und Schweinen. Dank unseren Gummistiefel, die wir uns am Tag zuvor noch besorgt hatten, war das alles kein Problem. Wir waren trotzdem froh, dass wir den Tag ohne Sturtz in den Matsch ueberstanden hatten. Abends verkrochen wir uns meistens schnell unter die warme Bettdecke um der Kaelte zu endkommen.

Nordvietnam hat uns super gefallen und ich kann es jedem empfehlen.
Bye Bye Vietnam