Freitag, 27. August 2010

i BELIZE in miracles

Now in: Tulum (MEX)
Coming from: Caye Caulker (BZE)
Next: Palenque (MEX)

.. wie das von Caye Caulker. Eine kleine Koralleninsel ca. 30min vom Festland entfernt, war mein einziger Stop im Zwergenstaat Belize, doch hat sich 100 Prozent gelohnt. Schraeg waren die ersten paar Stunden, denn hier ist die Amtssprache Englisch und ein Grossteil der Bevoelkerung spricht kreollisch. Jaamaan!

Das Programm waehrend drei Tagen:

8h-10h: Aufstehen (weil's einfach zu heiss wird fuer langes Ausschlafen) und Fruehstueck irgendwo im kleinen Kaff

10h-17h: Buch und Strandtuch einpacken und auf zum Split (eine Art Beach mit Bar)

17h-20h: Sonnenuntergang mit Rum Punch bewundern (ebenfalls am Split - ihr seht, weit bin ich nicht gekommen ;)

20h-22h: Abendessen (Auswahl zwischen Lobster, Shrimps oder Barracuda fuer ca. 10 US) - weltklasse!

22h-4h: Warm Up in der Reggae-Bar "I and I" und danach geht's weiter in den einzigen Nachclub der Insel mit unmoeglichen Rum und scheppernder Musik

Aber ich hab dann doch mal das chillige Leben unterbrochen und bin ein Tag schnorcheln gegangen. Da haben wir Haie (huiii), Riesenschildkroeten und aller Art von Fischen gesehen, deren Namen mir seltsamerweise schon wieder entfallen sind.. Auf dem Rueckweg gab's auf dem Segelboot mit dem netten Namen "Ragga Gal" Shrimps-Ceviche und Rum Punch (who knew?)







Im Land der Baeume...

Now in: Tulum (MEX)
Coming from: Caye Caulker (BZE)
Next: Palenque (MEX)

... besser bekannt unter Guatemala. Ein farbenfrohes und kontrastreiches Land, mit unglaublich vielen Naturschoenheiten und herzlichen Leuten. Nach ein paar eher ruhigen Tagen in Antigua ging's weiter nach Chichicastenango. Hier herrscht an den Markttagen buntes Treiben und du kannst keine drei Schritte machen, ohne dass dir jemand irgendwas andrehen will. Interessanter wird's erst wenn der ganze Touristenschar mit den Shuttles abzieht und sich die Einheimischen untereinander befinden. Dann wird gegessen, getrunken und laut diskutiert. Hab ich zwar nicht alles verstanden, denn hier wird K'iche'e gesprochen, eine der vielen Maya-Sprache. Am naechsten Tag ging's olé olé mit drei verschiedenen Chickenbussen nach Panajachel- eine enge Angelegenheit mit drei Leuten, eine Kiste Erdbeeren und meinen zwei Rucksacke auf einer 2er-Reihe... Richtig schoen ausbreiten konnten ich mich dann in meinem Zimmer, direkt am Lago Atitlan (der mich stark an den Lago Maggiore im Tessin erinnert). Hier herrscht eine sehr relaxte Atmosphaere rund um den See. Aber wer in den Ausgang will, muss sich die spottbilligen Drinks schnell hinter die Binde schletzen, denn spaetestens um 1 machen die Laeden dicht und der Ort wird zur Geisterstadt.

Mit einem "First Class-Bus" (ohne Toilette, roch aber definitv danach) zog es mich weiter nach Rio Dulce, im Osten des Landes. Nach dem doch recht kuehlen Hochland endlich wieder tropische Temperaturen! Da bin ich im Kayak den Fluss hoch gepaddelt und nach einem Besuch bei einem heissen Wasserfall und einem 8m-Sprung weiter nach Lanquin, statt wie geplant nach Livingston. Zum Glueck, denn der Trip zu den Hoehlen (nur mit Kerzenlicht bewaffnet) und dem Highlight Semuc Champey war grossartig! Der Rio Cabahon verlaeuft an dieser Stelle unterirrdisch und darueber hat sich eine natuerliche Bruecke mit tuerkisschimmernden Pools gebildet. Mit einer rauschenden Party haben wir bis in die fruehen Morgenstunden gefeiert und zahlten die Quittung dafuer am naechsten Tag auf dem Weg nach Flores. Oh my!

Wer nach Tikal (eine Maya-Ruine im Dschungel) will, der muss frueh aufstehen, aber das lohnt sich definitv. Die riesen hohen Tempel, die mitten aus dem gruenen Dschungel auftauchen sind beeindruckend! Unterwegs hoert man das Gehaeul der Howler Monkeys, sieht Tucane beim Fruechte picken und muss aufpassen, dass der Spider Monkey einem nicht auf den Kopf pisst... Das Gebiet erstreckt sich ueber 65km2, wobei ein grosser Teil noch immer unerforscht unter Gras und Erdhuegeln befindet. Wer seine Hoehenangst uebewindet, kann einen Teil der Tempel besteigen und kriegt dafuer eine wunderschoene Panorama-Aussicht!















Sonntag, 8. August 2010

Te quiero Nicaragua Nicaraguita...

Now in: Granada(NIC)
Coming from: Altagracia Ometepe (NIC)
Next: Managua (NIC)


Man sollte doch denken, man macht es den Touristen einfach in ihr schoenes Land einzureisen.
Das wahr es aber nicht. Wir warteten an der Grenze fast eineinhalb Stunden um unsern Sempel zu bekommen. Wir hatten dafuer Gesellschaft von zwei Englaenderinnen und einem Ami, die wir in Tamarindo getroffen haben und uns nach Ometepe begleiteten.

Erster Stop: Altagracia auf der Insel Ometepe im Lago Nicaragua
Die Ueberfahrt mit der Faehre war super. Wir hatten eine wunderschoenen Blick auf die Insel mit ihren zwei Vulkanen, der Concepcion mit 1610m und der Maderas mit 1394 m. Die Insel ist recht belebt aber trotzdem von einer Ruhe und Gelassenheit. Wir residierten im Hostel Central in Altagracia. Von da aus machten wir verschiedene Ausfluege; 5 Sterne Grillmenu am Stand von Altagracia, mit Wein aus Petflaschen, Taschenlampen und Kerzen Romantik und abendteuer Nachtspatziergang. Das andere Highlight war die Besteigung des Maderas Vulkanes. Die Wanderung ging durch wunderschoenen Nebelwald hinauf. Leider war der Weg eher ein Bach als ein Weg, vorallem beim runterlaufen wo es auch noch wie aus Kuebeln regnete. Nach 4 Stunden hochlaufen und 3 Stunden runter kamen wir Stolz, muede, durchnaesst und von oben bis unten voller Dreck und Schlamm unten an.

Zeiter Stop: Granada noch eine bezauberndes Coloinal Staetchen. Granada ist klein und ueberschaubar, liegt am Lago Nicaragua, hat wunderschoene colonial Hausern mit mutigen Farbkombinationen im innern verstecken sich kleine Oasen und Innenhoefe. Auch Masaya, eine kleine Stadt die fuer ihr Kunsthandwerk bekannt ist, statteten wir einen kurzen besuch ab.
Und ich konnte einfach nicht wiederstehen und musst mir einfach so eine coole Haengematte kaufen.

Jetzt geht es weiter nach Managua, wo sich die Wege von mir und Meo fuer zwei Wochen, "mas o menos" trennen. Ich bleibe noch ein bisschen in Nicaragua, da ich Besuch bekomme. Meo reist weiter nach Guatemala. Ich hoffe ich kann sie in Nord Guatemala oder Mexiko wieder einholen.
Ich vermisse Meo schon jetzt ein bisschen...
















La Pura Vida

Now in: Granada (NIC)
Coming from: Isla Ometepe (NIC)
Next: Managua (NIC)/Guatemala City (GUA)

Mit dem Privatvehikel von Henry und Jojo gings flott in 3h von Bocas del Toro nach Puerto Viejo, an die karibische Kueste von Costa Rica. Ein kleines Kaff voller Aussteiger und Reggaeklaengen und dem obligaten suessen Duft in der Luft. Da haben wir die wunderschoenen Straende mit dem Beachcruiser abgeklappert und sind auf unserem kleinen Spaziergang im Nationalpark Cahuita vom Regen ueberrascht worden. Mit einem ungewollten Stop in San Jose ging's zuegig weiter nach La Fortuna, am Fusse des aktiven Vulkans Arenal. Der war aber etwas scheu und versteckte sich lieber in den Wolken. Erst als wir den Ort wieder verlassen haben, zeigte er sich endlich in seiner vollen Pracht, war ja klar... Quer durch das Land fuehrte unser Weg nach Tamarindo- auch bekannt unter Tamagringo, denn der Einfluss nordamerikanischer Kultur macht sich hier breit wie nirgenswo zuvor. Mit ein bisschen surfen und sonnenbaden vertrieben wir uns die Zeit in diesem doch schon sehr relaxten Ort. Als wir dann doch noch was Aktives machen wollten, machte uns der Ladies Night-Abend und die "Free Drinks from 9 'til 12" im Sharkys (Laura, kaennsch?) einen Strich durch die Rechnung. Statt Nationalpark gab's Karussell im Kopf. Tja! Weiter geht's nun Richtung Norden und wir verabschiedeten uns nicht nur von Costa Rica, sondern auch von unseren treuen Reisegefaehrtin Sabi - gnuess es na und mer gsehnd ois spoetischtens im Februar!