Donnerstag, 23. September 2010

Mexico City

Now in: Hong Kong (HK)
Coming from: San Francisco (USA)
Next: Manila (PHI)

Meo und ich hatten beide ein bisschen eine andere Vorstellung von Mexico City (im Volksmunde kurz und buendig D.F.) und wurden positiv ueberrascht. Die Stadt ist zwar riesig, ist aber grosszuegig und interessant und hat unglaublich viel zu bieten. Wir wurden herzlich von Karin und ihren Mitbewohner empfangen, wo wir uns fuer unsere Zeit in Mexico einquartieren durften und unser zweites Zuhause wurde. Danke!

Wir besichtigten, viele verschiedene Quartiere, natuerlich das Centro Historico, Coyoacan, Benito Juaraz, Polanco... besuchten verschiedene Mussen, traffen Freude, gingen aus... An einem Tag machten wir dann auch noch eine Ausflug aufs Land zu den beeindruckenden Pyramiden von Teotihuacan. Wir hatten super glueck mit dem Wetter, Sonne und blauer Himmel. Die Anlage ist unglaublich gross. Wir erklommen die Mond Pyramide und die Sonnen Pyramide, die groesste von allen mit einer Hoehe von 64 Metern. Die Aussicht... Spektakulear
Anmerkung der Redaktion: Speziell liebe Gruesse an die lieben Leute von HKSUSU. Mit eurem Paket habt ihr meinen Tag versuesst und ich haette um ein Haar ein paar Traenchen verdrueckt! Danketuusig und vermiss oi mega - Kaegifrettli para siempre! (mg)















Viva Mexico, la grande Fiesta

Now in: Mexico D.F. (MEX)
Coming from: Oaxaca (MEX)
Next: San Francisco (USA)


Nach dem eher kuehlen und regnerischen Wetter in San Cristobal waren wir froh als wir in Juchitan ankamen und uns die Sonne empfangen hat. Juchitan ist ein kleines Staetchen, das fuer seine Traditionen und Trachten bekannt ist. Es gab nicht viele Sehenswuerdikeiten, und die die es gab, konnten wir wegen zuviel Regen und Ueberschwemmungen nicht besuchen. Da wir die einzigen Touristen weit und breit waren, waren wir vorallem die Hauptatraktion, was ganz lustig war. Wir genossen die spezielle Atmosphaehre, den interessanten und lebendigen Markt und schlugen uns die Bauche mit Lekereien aus den Meer voll. Mhh, Schrimps, Cheviche, Coctailes....

Nach zwei Tagen machten wir uns auf den Weg nach Matzunte, was sich als nicht so einfach entpuppte. Wir erfuhren, dass die Strecke wegen eines Streiks und einer Strassenblockade unpassierbar ist. So hat sich die eigentlich kurze Fahrt in eine Reise von 6 Stunden, 5 mal umsteigen, 3 Taxifahrten und einem Marsch von etwa 3 Kilometern in der Sonne und mit allem Gepaeck ausgeweitet.

Dafuer was er um so schoener als wir im ruhigen Beach Doerfchen Mazunte ankammen. Wir machten es uns in unserem super deluxe Zimmer, direct am wunderschoenen Strand mit super Aussicht und den bequemsten Bettern seid langem bequem und goennten uns ein kuehles Bier am Strand. Man muss sich ab und zu was goennen... Wir lagen die meiste Zeit auf der faulen Haut, liessen uns von der Sonne verwoehnen, lasen, tranken Bier und die Guacamole durfte natuerlich auch nicht fehlen... Auch in Puerto Escandidon dem Surfer Mekka in Mexico, machten wir nicht viel anderes, da es unglaublich heiss war. Wir besucheten jeden Tag einen anderen Strand, Playa Manzanillo, Playa Zicatela, Playa Carrizalillo... Abend war dann einbisschen mehr los... und dann hiess es schon bey bey Beach...

Fuer la grande Fiesta el dia de la libertad de Mexico am 15 September fuhren wir nach Oaxaca. Der Weg zu der auf 1550 Meter liegenden Stadt war extrem Kurvig und wir waren super froh als wir in unserem Hostel ankamen... wo wir direct um 6 schon mit feiern auf der Hostel Terasse anfiengen. Mit unseren neuen Freuden tranken wir ein Tiquilla nach dem anderen und feierten spaeter in den Strassen und Clubs von Oaxaca weiter... In den Strassen gabe es eine Umzug, tausende Leute, und kein Alkohol. Dafuer hatten die Einheimischen und auch wir grossen Spass, bei der grossen Rasier Schaum Schlacht. Es war eine super Nacht. Der Tiquilla wurde mir dann am naechsten Tag zum Verhaengniss und mir ging es entsprechend schlecht. Nie mehr Tiquilla... Ich musste mich den Ganzen Tag auskurierren. Wir schafften es dann doch noch die Stadt anzuschauen, die Oaxacanischen Speziallitaeten zu probieren, wie zum Beispiel die Mole, den beruehmten Baum El Tule zu besichtigen, anscheinend der dickste Baum auf der Welt mit 42 Metern Umfang, und die beeindruckenden Hierve el Agua anzuschauen.






















Dienstag, 21. September 2010

Tulum & Chiapas

Now in: Mexico D.F. (MEX)
Coming from: Oaxaca (MEX)
Next: San Francisco (USA)


Meine ersten Schritte auf mexikanischen Boden und das gleich am weissen Strand von Tulum. Nach zwei Tagen faulenzen mit viel Sonne (ein bisschen zu viel fuer bleiche Norwegerinnen) war dann mal wieder was Kulturelles angesagt: die Ruinen von Palenque. Zuerst Einchecken in die Privat-Cabana fuer etwa 7 Stutz und dann ein Besuch in der Apotheke: OFF Mozzie-Spray im Doppelpack und etwas gegen eine allergischen Reaktion (weiss der Gugger was), die mein linkes Bein auf den doppelten Umfang anschwellen liess. Nun ja, halb so schlimm. Zu den Ruinen: eine der bedeutesten Maya-Staette mit Tempeln, Inschriften, Reliefs und einem Palast (120 Jahre Bauzeit) mit einer imposanten unterirrdischen Kammer-Vernetzung. Geschaetzte 200'000 Menschen lebten in der Stadt und bis heute wurden nur 5% erforscht, der Rest versteckt sich noch im Dickicht des Dschungels.

Mit drei Stopps (Wasserfall 1&2, und Strassen-Barrikade dank Lehrer-Streik) kam ich im verregneten San Cristobal de las Casas an. Hui, nach drei Monaten Flip Flops und Shorts musste ich mich wieder warm einpacken. Die zweitschoenste Kolonialstadt auf unserer Reise (an erster Stelle ist noch immer Cartagena, Kolumbien) liegt auf rund 2100 m. u. M. und ist wegen seinen schmucken Kolonialhaeusschen und dem Mix aus alter Traditionen/Moderne ein Muss. Sie liegt ausserdem in der Region Chiapas, der aermsten Region Mexicos wo 1994 eine blutige Revolution, ausgerufen durch die Zapatistas (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) ausbrach. Noch heute kaempfen die indigenen Voelker um ihr Recht auf Land, Bildung & Infrastrukturprogramme!

Nach gut drei Wochen auf Solopfaden traf ich endlich wieder meine bessere Haelfte und wir feierten bis der Club dichtmachte. Nun ja, Hangover hin oder her, der Besuch in zwei indigenen Doerfern im Umkreis von San Cristobal wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. In San Juan de Chamula leben die Tzotzils in einer Kommune und wer sich nicht an deren Regeln haelt, der hat die Stadt zu verlassen. Es gibt spezielle Funktionen die ausgefuehrt werden muessen: einen Leader fuer wichtige Entscheidungen und Rat, Mediziner und eine eigene Sicherheitstruppe. Personen von Ausserhalb und deren Einfluesse lassen sie nur ungern zu. Ganz speziell war der Besuch der Kirche wo die Einwohner ihre Rituale praktizieren: in der Gruppe oder auch alleine sitzen die sie auf dem Boden auf Tannenkries, opfern Huehner, Kerzen werden angezuendet (fuenf Farben, weiss z.B. steht fuer Tortilla) und Kranke geheilt. Das ulkigste? Jede Kerze hat auch ein dazugehoeriges Getraenk und die Farbe schwarz in fluessig ist Coca Cola. Dank dessen Kohlensaeurengehalt werden die boesen Daemonen rausgeruelpst, irr!

Auch der Ausflug zum Canyon Sumidero war trotz Hochwasser wunderschoen. Nur truebten das viele Treibholz und Abfall an einer Stelle die Aussicht. Schon krass wie wir zum Teil schon fast ueber ein Plastikflaschen-Meer fuhren! Nun, nach sieben Tagen in den Bergen hatten wir dann auch schon genug vom kalten Wetter und folgten der Sonne an die pazifische Kueste von Mexico.