Samstag, 15. Januar 2011

Dem Mekong entlang nach Luang Phrabang...

Now on: Luang Phrabang (LAO)
Coming from: Pai (THA)
Next: Nong Kiaw (LAO)

Es war schwierig Pai zu verlassen. Wir nahmen jedoch trotzdem eines Abends den Bus Richtung laotische Grenze. Nach einer kurzen Nacht in Chiang Khong kreuzten wir den Mekong nach Houay Xay, nach ein bisschen Papierkrieg hielten wir endlich unser Lao Visa in der Hand und das Abendteur Laos konnte beginnen.

Wir nahmen das Slowboat Richtung Luang Phrabang. Erst als das Boot bis auf den letzten Platz besetzt war ging die Fahr los. Wir folgten dem Mekong runter, an Fischern vorbei, an kleinen idyllischen Doerfchen, an Frauen die Waesche wuschen, und an einer bezaubernden Landschaft. Das Boot musste sich immer wieder um grosse Felsen schlaengeln und hielt ab und zu um ein paar Einheimische auf und abzuladen. Wir nutzten die 6 Stunden bis Pak Beng um unseren Schlaf nachzuholen, uns mit anderen Reisenden auszutauschen, wieder einmal in unsern Buechern zu lesen oder einfach die vorbeiziehenden Landschaft zubestaunen. Nach einem uebernachtungs Stop in Pak Beng, einem kleinen Doerfchen am Mekong, dass eigentlich nur als Uebernachtungs moeglichkeit dient da es auf halben Strecke nach Luang Phrabang leigt, ging es weitere. Wir waren dann alle froh nach einem weiteren langen Tag auf dem Schiff endlich in Luang Phrabang anzukommen.

Luang Phrabang ist ein kleines laostisches Staedchen wie aus dem Bilderbuch. Es liegt auf einer Halbinsel zwischen dem Mekong und dem Nam Kahn und es wimmel nur so von Moenchen, da es in keineren anderen Stadt in Laos so viele Tempel und Kloester giebt. Da sie so klein ist und es an jeder Ecke was zu endecken giebt, erkundeten wir die Stadt zu Fuss. Wat Xieng Thong der aelteste und schoenste Tempel der Stadt, Wat Visounarath auf dem Phousi Berg mit seiner herrlichen Aussicht ueber die Stadt und die Umgebung, und der Nachtmarkt mit all den schoenen Dingen aus der Umgebung sind nur einige der Higlights. Aber auch der 30 Km entfernte Wasserfall Kuang Si, den wir eines Nachmittags besuchten, ist definitif einer der schoensten auf unserer ganzen Reise. Die verschiedenen Wasserfaelle und Wasserbecken bezaubern vorallem durch ihre tuerkis blaues Wasser. Obwohl es nicht so warm war konnten wir nicht wiedersehen und sprangen in das eiskalte Wasser.

Bald ist die Zeit in Luang Phrabang vorbei. Fuer Monika, die uns 5 Wochen gesellschaft geleistet hat geht es zurueck in die Schweiz und wir gehen morgen weiter in den Norden von Laos. Danke fuer die coole Zeit mit dir Monika, wir werden dich vermissen.


















Neues von der Green Curry-Front

Now in: Luang Prabang (LAO)
Coming from: Pak Beng (LAO)
Next: Nong Kiaw (LAO)

2010 neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu und damit wir richtig fit und mit einem gesunden Teint in das neue Jahr einsteigen konnten, waren ein paar sehr sonnenreiche Tage auf Koh Chang (die Insel der Elefanten) genau das Richtige. Mit halb Europa zusammen, nahmen wir die kilometerlangen weissen Straende in Beschlag, liessen uns fuer wenig Baht den Koerper durchkneten und "trekkten" eine Stunde lang auf einem Elefanten durch den Dschungel. Ja, wir sind in Thailand angekommen, immer noch Asien's Touristenspot Nummero Uno. Die Strassen sind richtig gut befahrbar, auf der Speisekarte findet man von Green Curry bis Aelplermagroni alles moegliche und es gibt bestimmt an jedem Abend eine Strandparty mit schlechter Elektromucke. Uns hat's trotzdem super gut gefallen und feierten mit ein paar (zuvielen, hmm?) Buckets in das neue Jahr rein. Happy Pii Mai!!!

Mit einem kurzen Stop in Bangkok und Abschied von Laura (vermiss dich boboo:) sind wir mit dem Flieger hoch in den Norden nach Chiang Mai. Ein huebsches Staedtchen mit einem riesen Nightmarket und Kochschulen an jeder Ecke. Da liessen wir uns nicht zweimal bitten und kochten einen Tag lang Thai Delikatessen. Tom Yummy! Mit dem Roller und unseren Lieblings-Deutschen kurvten wir dank GPS ohne grosse Umwege durch die naehere Umgebung bevor es uns noch etwas noerdlicher nach Pai zog. Da waren seit langem mal wieder Kaltwetter-Klamotten angesagt, fuer die Thais ein echtes Highlight, fuer uns eher ein Nasenruempfen. Sonst aber verspruehte der Ort Sonnenschein pur: Hippie-Atmosphaere, Nachtmarkt mit Foodhopping, und Roots, Rock, Reggae-Bars.

Mit gemischten Gefuehl kamen wir zurueck von einem Abstecher in die Mae Hong Son-Provinz. Landschaftlich wunderschoen, wenn auch sehr kurvenreich und an diesem Tag leider etwas bewoelkt und regnerisch. Der Besuch aber in einem "Dorf der Karen-Voelkergruppe" fuehlte sich so an wie eine Art"Menschenzoo". Das Volk, wo sich die Frauen traditionellerweise immer mehr schwere Messingringe um den Hals legen und dadurch lange Haelse bekommen, hat vor rund 30 Jahren vor der burmesischen Armee fluechten muessen und fand Asyl in Thailand, dass nun mit Tourimus daraus Profit schlaegt. Wir fuehlten uns echt unwohl in diesem kleinen Dorf, das mehr Fassade ist, und verzogen und auch so schnell wie moeglich wieder.

Weiter geht's in den Norden von Laos und dann fuer die letzten paar Wochen zurueck nach Thailand!