Freitag, 18. Juni 2010

Hauptstadt, Hoehenfluege & heisse Quellen

Now in: Banos (ECU)

Coming from: Latacunca (ECU)

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Nachdem wir in aller Herrgottsfruehe in Quito angekommen sind, mussten wir uns erstmals in dieser riesen Stadt orientieren. Aus Sicherheitsgruenden hausen die meisten Backpackern in der Neustadt, waehrend man bei Tageslicht durch die schoene Altstadt spaziert. Sonst haben wir nicht viel von Quito gesehen und liessen uns lieber vom WM-Fieber anstecken. Dank Koen und Andrew aus Holland sind wir sogar um 6.30h in Bar vor Fernseher gesessen und haben fuer Oranje die Daumen gedrueckt.

Einen Ausflug haben wir dann doch noch gemacht und sind zum "Mitad del Mundo"- der Mittelpunkt der Erde. Da hier die Aequtorlinie verlauft, gibt's einige lustige Experimente zu machen. Zum Beispiel das stehende Ei, oder das der Wassersog auf der noerdlichen Hempisphaere im Uhrzeigersinn verlaeuft, waehrend es auf der suedlichen genau umgekehrt ist.Oder man scheint auf dem Aequotor deutlich schwaecher zu sein, als sonst wo auf der Welt. Zum Glueck, denn unsere mehr oder weniger starken Beine brauchten wir ein paar Tage spaeter fuer die "Besteigung" des Vulkans Cotopaxi. Wir drei, Boywang de Chino und Vinicio unserem Guide, fuhren mit dem Pick-Up Truck auf 4600m.u.M., und sind im sandigen und sehr weichem Weg hoch zur Berghuette gestapft und schnauften bei der Ankuft wie die Walroesser, ja die Hoehe machte sich mal wieder deutlich bemerkbar. Mit einer Tasse Tee im Magen ging's danach noch bis auf 5000m. hoch, bis zum Einstieg auf den Gletscher. Fuer kurze Zeit konnten wir bis zum Gipfel auf knapp 5900m sehen, danach verdunkelte sich der Himmel und wir kehrten im Schneeregen zur Berghuette zurueck.

Der liebe Vinicio fuhr uns dann direkt weiter nach Banos. Das kleine Staedtchen liegt am Fusse des aktiven Vulkans Tungurahua (letztmals vor drei Wochen ausgebrochen) und ist neben dem Touristenzentrum auch einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Ecuador. Eigentlich wollten wir ein bisschen wandern, doch der schlecht bezeichnete und glitschige Weg durch das Dickicht schien uns dann doch zu gefaehrlich. Weniger risikoreich (ausser vielleicht gekocht zu werden) war der Besuch in einem der zahlreichen heissen Baeder.

Mit dem dem Bike radelten wir am naechsten Tag die "Routa del Cascadas" ab. Der imposanteste aller Wasserfaelle war der "Pailon del Diablo" - in der Schlucht des Teufels. Ein bisschen Iguazufeeling in Ecuador. Fuer die knapp 20km lange Rueckfahrt waren wir zu faul und so hievten wir unsere Bikes auf einen Laster und machten es uns auf der Ladeflaeche "gemuetlich". Waehrend uns die Abgase nonstop ins Gesicht wehten, mussten wir uns an Seilen und Hoelzern festhalten, da der Fahrer nicht gerade sanft ueber die vielen Bodenwellen fuhr.
Bald schliessen wir das Kapitel Ecuador und fahren nach Kolumbien. Bis dahin, liebe Gruesse in die Heimat!
















We love Montañita

Now in: Baños (ECU)
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Montañita, ein kleines Dörfchen an der Küste von Ecuador. Berühmt für das chillout leben, surfen und das Nightlife. Wir fanden im Hostal Ricky ein Zuhause auf Zeit, fühlten uns wohl, lernten viele super Leute kennen und verbrachten ein super Zeit in diesem touristischen Surfer Ort. Das Wetter war leider nicht so schön wie erwarted... ansonsten währen wir sicher noch ein bisschen länger geblieben. So dann sind wir nach ein paar Tagen weiter nach Puerto Lopez...

Puerto Lopez ist ein Fischerdorf. Von Juni bis September kann man Wale sehen. Wir hofften natürlich auch welche zu sehen. Wir fuhren mit dem Schiff auf die Isla de Plata. Die Isla de Plata soll die kleine Schwester von Galapagos sein. Sei beherbergt viele verschiedene Vogelarten. Leider haben wir auf auf dem Hin- und dem Rückweg keine Wale gesehen. Wir trösteten uns mit einem Cocktail und genossen den Sonnenuntergang.























First Stop in Ecuador... Cuenca, Ingapirca, Alausi, Guayaquil

Now in: Banos (ECU)
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Ecuador.... wir sind mit dem CIFA International Bus Unernehmen über die Grenze nach Cuenc gefahren. Dieses Bus Unernehmen sollte ein der besten sein, auch wurde uns gesagt das Ecuador sehr gute Busse hat. Auf jedenfall mussten wir auf der Fahrt von Mancora nach Cuenca feststellen, dass das nicht unbedingt der Fall ist.

Cuenca ist ein härziges Stätchen in Ecuadors Hochland. Wir verbrachten einige Tage in Cuenca. Schauten uns die Stadt an und ich kaufte mir endlich meinen Panama Hut...

Von Cuenca ging es weiter nach Ingapirca, das ist der wichtigste Inka Tempel in Ecuador. Leider hat es geregnet und nach Machu Picchu konnte uns dieser Tempel nicht mehr so beeindrucken, am gleichen Tag ging es weiter nach Alausi. Von Alausi aus wollten wir eigenltich mit dem Zug die berühmte Strecke über den "Nariz del Diablo" fahren, leider wird genau dieser Teil renoviert und ist nicht befahrbar. Enttäuscht und zusätzlich mit schlechtem Wetter, entschieden wir uns am nächsten Tag nach Guayaquil weiter zufahren.













Sonntag, 6. Juni 2010

Noch mehr Ruinen... und endlich am Meer

Now in: Montanita (ECU)
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Nach fast drei Monaten in den Anden waren wir aeusserst happy, endlich mal wieder Meeresluft einzuatemen. Aber bevor wir uns auf die faule Haut legten, spulten wir noch das obligate Kulturprogramm ab. Zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert liessen sich die Moches da nieder, wo heute Trujillo steht. Sie bauten mit der Huaca del Sol und der Huaca del Luna die groessten Lehmtempel des alten Suedamerikas, legten ein ausgekluegeltes Wassersystem an, welches die ganze Region bewaesserte und waren auch geschickt, Keramiken und Werkzeuge herzustellen. Das Ende der Moche-Aera kam mit einer Welle von el Nino-Stuermen, welche wohl grosse Teile der Infrastruktur zerstoerte.

4000 Jahre nach den Moches erbauten die Chimus noerdlich von Trujillo ebenfalls aus Lehm ihre Hauptstadt Chan Chan. Die Ausdehnung der Kultur erstreckte sich bis in Teile vom heutigen Ecuador und suedlich bis zu Lima. Mit ueber 60'000 Bewohner war Chan Chan die groesste Stadt Suedamerikas. Spuren zeugen von einer klaren Hierarchie: Handwerker, Haendler, Militaer und die koenigliche Famile. Die Chimus verehrten auch die Sonne, aber fuer sie war der Mond der wichtigste Teil ihrer religioesen Rituale. Ein Sonnenfinsternis war z.B. ein Grund fuer ein grosses Fest. Mit dem Siegeszug der Inkas durch halb Suedamerika, setzte der Chimu-Kultur ein Ende.

Nach diesem Trip haben wir Ruinen fuer eine Weile gesehen und wollten nur noch Sonne, Strand und Meer. Dafuer fuhren wir nach Mancora, einem Aussteigerparadies und aeusserst beliebt bei Backpackern und Surfers. Vier Tage lagen wir faul in der Sonne, mal abgesehen von ein bisschen Yoga und Wellenreiten, ehe wir nach knapp einem Monat Peru die Grenze zu Ecuador ueberquerten.