Coming from: Salta (ARG)
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Die Busfahrt von Salta ueber den Paso Jama (Grenzuebergang Argentinien/Chile auf 4200m u. M.) war wunder-wunder-wunderschoen. Schlafen verboten! Wir kurvten durch die felsigen Haenge der Jujuy-Region, durchquerten die Salinas Grandes, schlaengelten uns durch die karge Landschaft der Anden und erreichten schliesslich neun Stunden spaeter San Pedro de Atacama - im Dorfkern noch ganz huebsch, aber ganz und gar ausgerichtet auf die Touristenscharr. Da wir nur zwei Tag im Ort bleiben wollten, entschieden wir uns fuer eine Tour zu den Geyisren und ein zum Valle de la Luna. Da die Geysire bloederweise am fruehen Morgen so richtig schoen anzusehen sind, hiess das fuer uns um 3.40h aufstehen! Danach gings holper-holper zwei Stunden ueber eine Schotterpiste zu den El Tatio Geysiren auf 4.320m.u.M. Dick eingepackt und noch etwas schlaefrig blickten wir ueber das Geysirfeld, das mit ueber 80 echten Geysiren und 30 andauernd aktiven, das groesste auf der suedlichen Halbkugel sein soll. Wo das Auge hinreichte stiegen Wasserdampfwolken den Himmel empor und der eierige Geruch in der Luft, weckte uns dann doch schneller als gedacht auf. Als dann die ersten Sonnenstrahlen das Tal hinunterrollten und wir Fruehstueck (hart gekochte Eier aus Geysirbad) serviert bekamen, war's auch vorbei mit dem frieren. Die Mutigen unter uns sprangen danach auch in die heisse Quelle und gegen den Mittag waren wir auch schon wieder zurueck in San Pedro.
Am naechsten Nachmittag fuhren wir zum Valle de la Luna, eine Wuestenlandschaft, die ihrem Namen voll gerecht wird. Von diversen Aussichtspunkten konnten wir uns ein Bild machen, wie sich die Gesteine ueber tausende von Jahren dank der Erosion zu dieser mondaehnlichen Landschaft geformt hat. Nachdem wir auch noch durch eine trockenens Flusshoehle gekrochen sind, stiegen wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang auf eine Anhoehe, und schauten zu, wie sich das Tal und die Andenkette in ein orangerotes Tuch huellte und langsam aber sicher eins mit der Nacht wurde.


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