Coming from: Guayaquil (ECU)
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Machu Picchu, ein Meisterbauwerk der Inkas und Weltwunder. Schon so viel davon gehoert, gelesen, gesehen, aber die Ruine mit den eigenen Augen zu sehen, ist der helle Wahnsinn. Bevor es aber soweit war, mussten wir uns mit hundertausend Angeboten und Touranbietern herumschlagen. Da herrscht Business pur - hier eine kleine Auswahl von Optionen:
a) Fahrt im Zug fuer schlappe 100$ + Eintritt von 40$ + Bus zur Eingangstuer hin- und zurueck fuer 14$
b) klassischer Inkatrail ab 500$ (voraussgesetzt man bucht schon sechs oder noch mehrere Monate im voraus)
c) die billigsten Alternative ist auf eigene Faust fuer wenig Geld und mit viel Umsteigen in lokalen Bussen
d) oder, und diese Option haben wir wahrgenommen, einen alternativ Trek (und von denen gibt's auch hunderte) von z.B. vier Tagen/drei Naechten fuer 210$ (http://www.incajungletrail.com)
Nachdem wir das geregelt hatten, ging's im Morgengrauen endlich, endlich los. Zuerst duesten wir im Minibus mit Natalia & Ada (ISR), Liam & Mat (ENG) und unseren zwei Tourguides auf den Paso Abra Malaga (4300m.u.M). Von dort aus setzten wir uns auf den Sattel der Downhillbikes und kurvten im dicken Nebel die geteerte Passstrasse hinunter. Im Vergleich zu der Death Road in Bolivien war diese Fahrt schon fast gemuetlich. Nach zwei Stunden auf Asphalt war dann aber Schluss und der Rest war Holperpiste im Dschungel. Die erste Nacht verbrachten wir in Santa Maria, einem 300-Seelendoerfchen mitten im Nirgendwo und spielten gegen die lokalen Herren Fussball. Leider zeigten sie sich als schlechte Verlierer und zahlten den voreinbestimmten Einsatz (un Sol p/Per) nur unwillig. Schliesslich bezahlten wir mit unserem Gewinn das Flutlicht und natuerlich das Gewinner-Bier.
Die naechsten zwei Tage fuehrten uns entlang des Rio Vilcanota. Auf kleinen Wegen kaempften wir uns durch Dickicht, vorbei an Kaffee-, Coca-, Obst-und Gemueseplantagen und liefen auf einem sehr schmalen Teil des Inkaweges. Am Ende des dritten Tages erreichten wir nudelfertig die Touristen-Hochburg Aguas Calientes, das Sprungbrett fuer Machu Picchu. Fuer Fruehaufsteher gibts ab hier die Alternative auf den 1. Bus um 6.00h (anstehen ab 4.30h empfohlen) oder zu Fuss den Berg hinauf. Obwohl schon voellig kaputt, stiegen wir in voelliger Dunkelheit aber mit Kopflampe um 4.00h Treppe um Treppe die knappen 600 Hoehenmeter hinauf. In gut einer Stunde hatten wir das Eingangstor erreicht und stuermten schon fast dem beruehmten Aussichtspunkt entgegen - und da lag Machu Picchu still und friedlich vor uns und wurde langsam von der aufgehenden Sonne ins Licht getaucht. Megagigaterawhooooi!
oh wowo die Ussicht...
AntwortenLöschenmeeeeega berichte,mega bilder, ich bin eifach hin und weg, und würd am liebste dur min compi ii euieri bildwelte inegumpge!!
AntwortenLöschenwahnsinn was ihr erläbet, es freud mich so sehr für eui!!!