Coming from: Otres Beach (CAM)
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Gut drei Wochen haben gereicht, um Kambodscha in unser Herz zu schliessen. Die Khmers sind ein unglaublich freundliches und offenes Volk. Stets mit einer grossen Portion Gemuetlichkeit bewaeltigen sie ihren Alltag und verlieren dabei nie ihr Lachen. Eigentlich sehr erstaunlich und bewundernswert, denn das Leben in Kambodscha ist nach wie vor keine leichtes Spiel. In Battambang, der 2. groessten Stadt des Landes sind wir nach einem faulen Tag (es war drueckend heiss!) mit dem Tuk-Tuk die nahe Umgebung abgefahren. Highlight war die rumplige Fahrt auf dem "Bamboo Train", einer Konstruktion auf zwei Achsen und einer Bambuspalette oben drauf. Bei Gegenverkehr wird das Ganze neben dem Gleis auseinander genommen und danach wieder auf's Neue aufgebaut.
Frueher als geplant sind wir nach Siem Reap, wo wir uns im sehr gemuetlichen Orchideen Guesthouse einquartiert haben. Das kleine Staedtchen ist das Sprungbrett fuer Angkor Wat und deshalb im Zentrum voll fuer Touristen ausgerichtet: Pub Street, Souvenirmaerkte, Hotels, Massage Studios, und und und. Um dem Trouble fuer's Erste zu entkommen, haben wir Fahrrad gemieten und sind raus aus auf's Land entlang gruenen Reisfeldern und kleinen Doerfern. Nach langer Vorfreude war's dann an einem schoenen Dienstagabend endlich soweit und wir konnten am Flughafen unser Besuch aus der Schweiz empfangen. Yeah! Ganz viel Umarmungen, ein paar Freudetraenchen und viel, viel zu erzaehlen gab's natuerlich auch. Megamegaschoen (wart) seid ihr hier!
Nach Jetlag-Ueberwaeltigung folgte der Besuch bei der Tempelanlange von Angkor Wat. Mit dem Fahrrad sind wir von Tempel zu Tempel gefahren und waren von den vielen Eindruecken am Abend fast erschlagen. Besonders gefallen haben die "laechelnden Gesichter" von Bayon, die Ruinen von Preah Khan mit seinen schier endlosen Gaengen, die Reliefs von den Waenden in Angkor Wat und Ta Phrom, wo die Wurzeln der Baeume zum Teil ganze Gebaeude ueberwachsen. Wunderschoen waren auch am naechsten Tag die ausserhalb liegenden Ruinen von Banteay Srei und der Sonnenuntergang auf dem Huegel mit 360 Grad Aussicht.
Ein kurzer Stop-Over gab's in der Hauptstadt Phnom Penh. An der Uferpromenade gab's allerlei Optionen um etwas fuer die Fitness zu tun. Tanz-Aerobic fuer Jedermann- und frau, Fussball (Stroh- statt Lederball), oder eine Mischung aus Federball/Haeckisack, sieht super aus, ist aber nicht so einfach wie's aussieht. Unter die Haut ging der Besuch im Tuol-Sleng-Genozid Museum. Als Khmer Rouge Phnom Penh erobert hat, wurde das damalige Schulgebaeude zu einem Gefaengnis umfunktioniert. Da wurden zum Teil die ganze Familie und Intellektuelle zu Tode gefoltert und das mit aeusserst brutalen Methoden. Heute dient das Gebaeude der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen.
Um die Seele mal wieder baeumeln zu lassen, war der Otres Strand bei Sihanoukville ein perfekter Ort. Menschenleerer Strand, Bungalows mit Elektrizitaet von 18.00h bis 22.00h, unsere Freunde und BBQ gleich am Strand. Besser geht's fast nicht mehr...



















Hey mädels...
AntwortenLöschenwir sind gerade in Trat angekommen, morgen früh schnappen wir uns n schiff rüber auf die Insel. falls ihr das noch rechtzeitig lest meldet euch doch mal bei uns entweder via Phone: Wir in Thailand: 0066 (0)888 978 736
oder per mail: gunreben.j@gmx.de
So long
Jannik & Leon