Coming from: Dalat (VIE)
Next: Hue (VIE)
Um das Centrale Hochland von Vietnam zu erkunden, entschlossen wir uns fuer eine ganz andere Art des Reisens, mit "Easy Rider" auf dem Rueken eines Motorbikes. Mit zwei coolen Honda Motorbikes, unseren Backpacks gut und wasserdicht festgemacht, mit der Kamera bewaffnet und unseren zwei Gides "Loi" und "Xuan" ging das Abendteuer los. Die 6 taegige Reise startete in Dalat ging ueber Dak Lak, Buan Ma Thout, Pleiku, Kontum nach Hoi An.
Wir erhofften uns nicht zu viel von der Reise durch das Hinterland. Wir lerneten viel ueber Land und Leute und sahen Vietnam mal von einer ganz andern Seite. Wir besuchten Doerfer, probierten verschiedene vietnamesische Gerichte, besuchten verschiedene kleine Farbiken und Farmen (Seiden-, Brick- und Reisnudelfabrik, Kaffee-, Tee-, Pilz-, Gummibaum-, Seidenraupen- und eine Reisfarmen), lernten viel Neues ueber den Krieg und sahen wichtige Schauplaetze in der Geschichte Vietnams. Es wurde uns nie langweilig die Landschaft aenderte sich staendig von jungle bedeckten Bergen zu flachen Reisfeldern in dessen Wasser sich die Sonne spiegelte zu Kaffee und Tee bedeckten Huegeln ueber Bruecken und reissende Fluesse... einfach bezaubernd. Die Kinder begruessten uns mit ihrem bezaubernden Laecheln und den paar englishen Woertern die sie konnten. Beim vorbeifahren winken sie uns immer wieder zu und freuen sich. Da sich nicht so viele Touristen in diese Regionen verirren wurden wir auch offt angestrarrt und auch immer wieder mit neugierigen Fragen geloechert, die wir natuerlich gerne beantworteten.
Die Strassen waren teilweise schlecht manchmal gut, doch das fahren war trotzallem eine Herausforderung die unsere zwei Gides gut meisterten. Sie mussten immer wieder tiefen Schlagloechern, Kuehen, Hunden, Huenern und Schweinen ausweichen und das Motorrad ueber Schlamm und Baeche lotzen. Die Ueberholmanoever und auch andere Situationen sorgten bei mir immer wieder mal fuer ein bisschen Adrenalin. Die einzigen Verkehrsregel die es gibt sind; der Staerkere hat Vortritt und die Pflicht beim Ueberholen zu hupen. Aber auch ich gewoehnet mich daran und erschrack nicht mehr jedesmal wenn uns ein Lastwagen viel zu schnell und mit einem lauten Hupkonzert ueberholte. Auch neben der Strasse waehren wir ohne nusere zwei Gides aufgeschmissen gewessen. Sie kuemmerten sich ruehrend um uns, beantworteten alle unsere Fragen, uebersetzten fuer uns und bestellten das Essen, das uebrigens immer hervorragen war.
Auch mit dem Wetter hatten wir Glueck bis auf die letzten zwei Tage. Mit viel Regen kuendigte sich ein Sturm an der in den naechsten Tagen in sued Vietnam eintreffen sollte. Trotz der Regenjacke und den zusaetzlichen zwei plastik Pellerinen, einer Regenhose und Regenboots war ich am Ende des Tages total nass. Auch der naechste Tag sollte nicht viel besser werden. Als wir losfuhren waren die Strassen noch trocken. Doch desto naeher wir uns Hoi An naeherten desto schwaerzer wurde der Himmel. Und dann kam er... der Regen in dicken Tropfen. Auch sahen und erlebten wir hautnahe die Auswirkungen des Sturmes. Die ganze Region um Hoi An war ueberschwemmt. Wir mussten ein paar Umwege fahren und immer wieder mit dem Motorbike durch knie tiefes Wasser fahren. Dass wurde mir und Loi dann auch zum Verhaengniss, wir blieben mit einem Motorschaden mitten auf der Srasse im Wasser stecken... doch auch ich kam in Hoi An an.
Die 6 Tage verflogen wie im flug. Es war eine wunderschone Reise in eine ganz andere Welt.




























woooow tönt sehr spannend..
AntwortenLöschenfinde es interessant zu hören, dass egal wo ihr seid, eigentlich immer gut isst... das freud meinen magen schon sehr.. :))
die regenmassen sind wohl überwältigend, und unbeschreiblich, wenn ich die bilder sehe... imposant, und beindruckend. lese eueren blog sehr sehr gerne, und kann vor neugier kaum warten, auf eueren nächsten eintrag!
bis sehr bald meine lieben, passt auf euch auf.
kuss kuss